Der Märchen- und Heilpflanzentag

Nicht nur Kinder lieben Märchen – auch Erwachsene!

Märchen, Mythen oder Sagen führen uns nicht nur zurück in unsere Kindheit, durch ihre Unterhaltungskunst können sie uns einen Einblick oder Zugang in andere Welten gewähren.

Über Jahrhunderte wurden Märchen erzählt, um wichtiges intuitives Wissen über den Menschen an die nächste Generation weiterzugeben. Sie waren nicht dazu gedacht, wie viele heute meinen, Kinder mit lustigen oder gruseligen Geschichten zu unterhalten. Sie sind Träger einer Botschaft, die sich in ihnen verbirgt, die über die Stimme, ihren Klang und die Absicht den Zuhörern berührt und somit verstanden wird.

Diesen uralten Weisheiten entsprechend waren Märchen Symbole für den Ausdruck von Gedanken und Gefühlen vertraute Lebensbekenntnisse.
So wie uns heute Sprachbewusstsein und Kenntnis der Schrift etwas Selbstverständliches sind, waren die Menschen des Mittelalters mit ihren Geschichten eingewoben in ein Netz von geistigem Wissen. Dies wurde nicht verstandesgemäß erfasst, sondern lag vielmehr wie eine Art Schutzmantel über den abendländischen Völkern. Es waren die letzten Verbindungen zu jener geistigen Urwelt, welche verloren gingen mit dem Eintritt in das Denken der Neuzeit.

Beim Zuhören werden andere Sinne aktiviert und dazu die entsprechenden Pflanzen vorgestellt. So bleibt das Gesagte besser im Unterbewusstsein verhaftet als bei einem reinen Vortrag.

Seminarinhalt:

• Märchen und Geschichten zu vielen Heilpflanzen
• Wahrnehmen von Pflanzen in der Natur
• Zubereitungen mit Pflanzen

Termin: am  12. Dez. 2020
verlegt auf  14.00 bis 20.00 Uhr

Gebühr: 70,- €, PhytaroschülerInnen: 65,- €
incl. Materialien und einem kleinen Imbiß

Dozentin: Claudia Backenecker, Phytaro dipl. Kräuterfachfrau

Ca. 10 Tage vor Seminarbeginn gehen Ihnen eine detaillierte Wegbeschreibung und ggf. weitere Informationen zu.