Unter Mykotherapie versteht man die Heilbehandlung mit Pilzen und pilzlichen Substanzen.
Die Mykotherapie kann nicht einfach zur Phytotherapie gezählt werden, denn Pilze sind keine Pflanzen, sondern bilden ein eigenes Reich.
Einer der wichtigsten Gründe für diese Neuordnung:
- Pilze besitzen, im Gegensatz zu den Pflanzen, kein Blattgrün (Chlorophyll).
- Sie sind nicht in der Lage, Zucker mit Hilfe der Photosynthese aus anorganischen Verbindungen zu bilden.
- Vielmehr sind sie wie die Tiere auf organische Nahrung angewiesen;
- ihr Stoffwechsel geschieht über eine sogenannte Chemosynthese.
Die für medizinische Anwendung beworbenen Pilzarten werden von den Anbietern Heilpilze, Medizinalpilze oder Vitalpilze genannt. In China werden zahlreiche dieser Pilzarten wie beispielsweise Ganoderma lingzhi schon seit Jahrhunderten als Rezepturbestandteile in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) verwendet. In Europa wurden sie zum Teil in den Kräuterbüchern des Hieronymus Bock, Peter Melius und Adam Lonitzer erwähnt.
Seminarinhalt
- Grundgedanken der Mykotherapie
- Vorstellung der verschiedenen Pilze
- Dosierungen und Rezepturen bei verschiedenen Krankheitsbildern
Details
Termin: 30. Mai 2026
Zeiten: 14.00- 17.30 Uhr
Kosten: 55 € (PhytAro-Schüler:innen/ BDH-Mitglieder: 50 €) – Zertifiziert mit BDH-Fachfortbildungspunkten
Dozent:innen: HP Peter Germann
Seminarort: PhytAro, Dortmund
