Den Rezepturen liegen die Prinzipien der humoralen Lehre und der Reizlehre zugrunde.
Das bedeutet, dass der Verabreichung einer Teemischung zwingend eine humorale Diagnose des zu Behandelnden vorangehen muss.
Den Rezepturen wurden zur Beschreibung ihres humoralen Wirkvermögens zusätzlich die der modernen/wirkstofforientierten Phytotherapie geläufigen Angaben wie die im Auszug zu erwartenden Wirkstoffmischung, ihre Wirkungen und die daraus abzuleitenden Indikationen beigesellt.
Dies ist der Versuch eines vorsichtigen Brückenbaus zweier unterschiedlicher Therapiesysteme abendländischer Prägung, soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine humorale und eine wirkstofforientierte Phytotherapie bei ein und derselben Kräutermischung zu unterschiedlichen Indikationen führen kann. Dem humoralen Wirkprofil der Rezepturen soll allerdings stets Vorrang gegeben werden.
Inhaltsverzeichnis
- Anleitung zum Umgang des Themas
- Das humoralmedizinische Konzept im Überblick
- Der Säftemensch
- Stärkende/Roborierende Rezepturen
- Erweichende/relaxierende Rezepturen
- Zusammenziehende/adstringierende Rezepturen
- Ausleitungsfördernde Rezepturen
- Rezepturen bei Schleim induzierten Krankheiten
- Rezepturen bei Schwarzgalle induzierten Krankheiten
- Rezepturen bei Gelbgalle induzierten Krankheiten
- Blut regulierende Rezepturen
- Blutplastizitäts fördernde Rezepturen
- Rezepturen zur Unterstützung der 4 Temperamente
- Rezepturen zur Unterstützung der Rekonvaleszenz
- Organspezifischen Rezepturen, wie Herz, Leber, Milz, Galle, Lunge, Nieren, Pankreas, Schleimhäute, Gebärmutter, Prostata, Gefäße, Nerven, Muskeln, Sinnesorgane, Haut
Details
Termin: 31. Mai 2026
Uhrzeit: von 09.30 – 17.30 Uhr
Kosten: 105 € (BDHler:innen, PhytAro-Schüler:innen: 100 € ), zertifiziert mit BDH-Fachfortbildungspunkten
Dozent: HP Uwe Schlutt
Seminarort: Dortmund



