Schamanische Methoden für die therapeutische Praxis- Seminarreihe

 

Weltweit und über nahezu alle Kulturen hinweg, setzt sich der schamanische Kosmos aus drei Welten zusammen: Obere, Mittlere und Untere Welt, wobei die Mittlere Welt unser alltägliches Universum und dessen nicht-alltäglichen, geistigen und seelischen Aspekt umfasst, während Obere und Untere Welt ausschließlich immateriell sind. Schamanen und Schamaninnen haben Expertise in der Navigation der nicht-alltäglichen Wirklichkeit. Sie wissen, welche Geister oder Spirits sie für welche Arbeiten kontaktieren müssen und wie sich dieser Kontakt sicher, effizient und vertrauensvoll bewerkstelligen lässt. Dazu pflegen sie respektvolle Beziehungen zu ihren Partnern und Partnerinnen – den Geistern.

 

Schamanische Methoden für die therapeutische Praxis

Schamanische Techniken und Methoden gehören seit der Steinzeit zu den ältesten bekannten heilkundlichen Behandlungsformen. Schamanismus ist ein weltweit praktizierter Weg des Wissens und die älteste Heilkunst der Geschichte. Im Dienste ihrer jeweiligen Gemeinschaften versetzen sich Schamanen und Schamaninnen absichtsvoll in einen veränderten Bewusstseinszustand, um die nicht-alltägliche Wirklichkeit zu betreten. Dadurch sind sie in der Lage, zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Geister, zwischen Diesseits und Jenseits zu vermitteln.

Mit Kraft und Wissen wohlwollender Geister ausgestattet, können Schamanen Heilung unterstützen, Antworten bzw. Lösungen finden und ein Gleichgewicht herstellen, wo dieses aus der Balance geraten ist. Es ist ihre Aufgabe, die spirituelle, immaterielle Seite unserer Realität – die nicht-alltägliche Wirklichkeit – zu erforschen. Sie machen deren Potenziale zum Wohle der Gemeinschaft nutzbar. Schamanen und Schamaninnen handeln im Auftrag einer Person oder ihrer Gemeinschaft und begeben sich reisend in der nicht-alltäglichen Wirklichkeit um dort in Zusammenarbeit und Kommunikation mit den dortigen Geistern und Wesenheiten auf die Suche nach einer Lösung für das vorab definierte Anliegen. Zurück in der alltäglichen Wirklichkeit unterstützen sie bei der Umsetzung der Lösungsansätze und manifestieren und mobilisieren sie die entsprechende Kraft. Damit setzen sie einen Impuls, der die weitere Entwicklung und Heilung für das betreffende Anliegen in Gang setzt.

Dabei wird der Schamane erst durch Vererbung, Berufung oder Initiation, meist in Zusammenhang mit einer als bedrohlich erlebten Schamanenkrankheit zu eigentlichen Schamanen. Schamane wird man also nicht durch eine klassische Fortbildung, sondern meist gegen den Willen der Berufenen, weshalb moderne Gesellschaften nicht mehr über Schamanen verfügen.

Dennoch können seit 40000 Jahren überlieferte schamanische Techniken die naturheilkundliche oder psychotherapeutische Praxis ergänzen und bereichern. Viele moderne psychotherapeutische und naturheilkundliche beinhalten schamanische Methoden, ohne, dass diese als solche benannt werden, viele andere Techniken können die therapeutische Praxis erheblich bereichern.

Wie kann uns schamanische Arbeit konkret nutzen?

  • Divination: Die Befragung der Geister liefert maßgeschneiderte, ganzheitliche Lösungsansätze für alltägliche und spirituelle Probleme und Antworten auf unsere Fragen.
  • Heilung: Schamanen und Schamaninnen mobilisieren Kraft, die auch Außergewöhnliches ermöglicht. Zusammen mit den mitfühlenden Geistern unterstützen sie Hilfesuchende mittels spiritueller Arbeit in ihrem Heilungsprozess, entwickeln maßgeschneiderte naturheilkundliche Präparate oder andere therapeutische Interventionen und Rituale.
  • Kraft: Wer über Kraft verfügt, ist voller Zuversicht, Vitalität und Freude. Im Vollbesitz seiner Kraft zu sein, bedeutet gesund zu sein.
  • Gleichgewicht: Indem sie spirituelles Wissen und Kraft zur Verfügung stellen, bringen Schamanen und Schamaninnen ins Gleichgewicht, was aus der Balance geraten ist. Sie überwinden Widerspruch, Konflikt und Auseinandersetzung, und suchen das Integrative, das gemeinsame Ganze.
  • Übergänge: Schamanen und Schamaninnen begleiten wichtige Übergänge und gesellschaftliche Ereignisse (etwa Geburt, Heirat oder Tod). Sie finden Wege, das Überleben ihrer Gemeinschaft zu sichern, auch in schwierigen Zeiten und Krisen.

 

Struktur der Weiterbildung

Diese Weiterbildung möchte schamanische Techniken und Methoden für eine moderne naturheilkundliche Praxis zu unterschiedlichen Aspekten vermitteln. Sie besteht aus 3 frei wählbaren Seminaren und zwei Basisseminaren, Krafttiere, Ahnen und Pflanzengeister als erstes besucht werden müssen. Nach jedem Seminar wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Werden insgesamt:

  • Fünf Seminare besucht und
  • Zehn Protokolle schamanisch orientierter Behandlungs- oder Beratungssitzungen eingereicht, erhält der/ die Teilnehmer:innen ein Zertifikat mit dem Titel „Schamanische Techniken für die therapeutische Praxis“

Wer kein Zerti möchte, kann natürlich auch an den Seminaren teilnehmen.

Folgende Seminare können als Bestandteil der Weiterbildung anerkannt werden:

  • Krafttiere, Ahnen und Pflanzengeister* (Basisseminar 1) (Prof. Dr. Ingo Zimmermann)
  • Divination und traditionelle Orakeltechniken (Prof. Dr. Ingo Zimmermann)
  • Elementar-, Natur- und Pflanzengeister (Prof. Dr. Ingo Zimmermann)
  • Totenseelen und Ahnengeister (Prof. Dr. Ingo Zimmermann)
  • Extraktion und Seelenrückholung (Prof. Dr. Ingo Zimmermann)
  • Bannen und Beschwören (Xenia Fitzner)
  • Die Urprinzipien des Seins * (Basisseminar 2) (Pit Germann)

 

Details

Termine 2023: *= Basisseminar
7./8. Januar: Krafttiere, Ahnen, Pflanzengeister – Basisseminar 1*
15./16. April: Krafttiere, Ahnen, Pflanzengeister Basisseminar 1*
2./3. September: Elementar, Natur- und Pflanzengeister
28./29. Oktober: Krafttiere, Ahnen, Pflanzengeister Basisseminar 1 *
25./26. November: Divination und traditionelle Orakeltechniken
16./17. Dezember: Totenseelen und Ahnengeister
7./14./21. und 28. August:   Urpinzipien des Seins Basisseminar 2 *

Termine 2024:
13./14. Januar:  Bannen und Beschwören                                                                                                                                                                                                13./14. April:    Extraktion und Seelenrückholung

 

Uhrzeiten am Wochenende Sa und So: jeweils von 09:30-17:30 Uhr

4 Online-Abende: 18.00- 20.30 Uhr

Kosten Je Wochenende: 260 €
(250 € ermäßigter Tarif für BDHler:innen, PhytAro-Schüler:innen)

Vier Online-Abende: 190 €, 180 € ermäßigt

Seminarleiter:innen: Prof. Dr. Zimmermann, Xenia Fitzner, HP Peter Germann

Seminarort: PhytAro Dortmund

 

Beschreibung der Seminarinhalte

Schamanische Methoden für die therapeutische Praxis

Der Schamanismus, die älteste überlieferte Form spiritueller Betätigung, war in Europa ebenso wie in den Weiten Zentralasiens beheimatet und ist noch heute in indigenen Völkern, etwa in Sibirien, Südamerika oder im indopazifischen Raum verbreitet. Erste Hinweise auf schamanische Praktiken und Heilungszeremonien finden sich bereits in den Höhlenmalereien des Paläolithikums vor etwa 40000 Jahren.

Im Leben der Urzeitmenschen nahm der/die Schaman:in stets eine zentrale Stellung ein: Von der geistigen Führung, Opferzeremonien, Magie, Heilwesen, Poesie, Visionen bis zu  Prophezeiungen bestand die wesentliche Aufgaben in der Kontaktaufnahme zu den Geistern der Anderswelt, zu Ahnen, Tiergeistern und Geistern der Kräuter und Pflanzen sowie der unbelebten Natur. In Trance versetzt, ist der/die Schaman:in imstande mit den Geistern Kontakt aufzunehmen und mit ihnen in einen Verhandlungsprozess einzutreten, der dem Wohl des Einzelnen oder des Volkes im Sinn einer Heilung dient. Eine hilfreiche Begleitung sind dabei seine/ihre Krafttiere und Helferwesen. Der Schamanismus ist damit, modern betrachtet, eine Therapieform, die auf der Schwelle von Diesseits und Jenseits, von alltäglicher und nicht alltäglicher Wirklichkeit wandert.

Schamanische Techniken und Rituale können auch als Bestandteil in moderne naturheilkundliche und psychotherapeutische Behandlungen integriert werden.

Dieses Seminar möchte dazu anregen, die Jahrtausende alten, schamanischen Techniken zu erleben und kennenzulernen um im Kontakt mit der Welt der spirits und Naturgeister selbst zu wachsen und diese Möglichkeit auch anderen zur Verfügung stellen zu können. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung wird dabei vorausgesetzt.

 

Inhalte

  • Einführung in das schamanische Weltbild und die schamanische Kosmologie
  • Die Bedeutung von (Kraft-)Tieren und Helferpflanzen
  • Die Bedeutung der Trommel und Räucherwerk als Reisebegleiter
  • Schamanische Reisen in die untere, mittlere und obere Welt
  • Kontakt zu Krafttieren, geistigen Lehrer:innen oder Ahnen, Natur- und Totengeistern
  • Nutzung der spirits im Rahmen von (natur-) heilkundlichen Therapien

 

Divination und traditionelle Orakeltechniken

Als Divination (von lateinisch divinatio‚ Erforschung des göttlichen Willens‘) werden zahlreiche Praktiken und Methoden zusammengefasst, die dazu dienen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen oder gegenwärtige oder vergangene Ereignisse, die sich der Kenntnis des Fragenden entziehen, zu ermitteln. Unter Divination versteht man nicht nur Enthüllung der Zukunft, sondern jede Auslegung von Zeichen der spirits, wie dies etwa im altgriechischen Orakel von Delphi, der klassischen Eingeweideschau oder der Blitzdeutung der Etrusker praktiziert wurde. Bei der Zeichendeutung lassen sich zwei Arten unterscheiden: Entweder deutet der Wahrsager von ihm nicht beeinflusste Ereignisse oder Sachverhalte als Anzeichen, aus denen Zukünftiges herausgelesen werden kann, oder er verursacht selbst nach bestimmten Regeln ein Ereignis, dessen Ergebnis er dann als verschlüsselte Information über Zukünftiges auffasst und auslegt, wie etwa beim Steinorakel.

Divinatorische Techniken gehören nachweislich seit der Jungsteinzeit und Bronzezeit zum Repertoire schamanischer Praktiken und sind in verschiedenen Variationen auch Bestandteil der modernen Psychotherapie, wenngleich sie dort anders bezeichnet werden. So finden sich eine ganze Reihe divinatorischer Techniken im katathym-imaginativen Bilderleben sowie in psychoanalytischen und systemischen Psychotherapien wieder. Traditionelle schamanische Traditionen verwenden insbesondere Naturgegenstände wie Steine, Pflanzen, Hölzer oder tierische Körperteile wie Knochen oder Eingeweide zur Divination.

Dieses Seminar führt in die grundlegenden traditionellen Methoden der Divination ein.

Dazu gehören

  • Theoretische und praktische Einführung in die schamanische Divination.
  • Praktische Erfahrungen mit verschiedenen divinatorischen Arbeiten und Orakeln.
  • Konsultation der Geister bei alltäglichen und (über-)lebenswichtigen Fragen, für eigene Anliegen und diejenigen anderer Menschen.
  • Einfache divinatorische Techniken für den Alltag.
  • Unterschiedliche Quellen in der nicht- alltäglichen Wirklichkeit, um Wissen zu offenbaren.
  • Gesprächsführung und die Rolle des schamanischen Praktikers

In diesem Sinne können divinatorische Techniken zu einem wichtigen Bestandteil naturheilkundlicher Praxis werden. Ziel divinatorische Praktiken ist es dabei immer dem Ratsuchenden Hinweise für eine konstruktive Lösung seiner Problemlagen oder eine Heilung seiner Krankheiten zu geben, sie ist damit anliegenbezogen und niemals bloß Selbstzweck.

Jeder Teilnehmer sollte zu diesem Seminar ein eigenes, persönliches Anliegen, ein Thema oder eine Frage mitbringen, die im Rahmen der Seminararbeit beantwortet werden soll.

 

Elementar-, Natur- und Pflanzengeister

Schamanische Kulturen liegt eine animistische Weltsicht zugrunde. Das bedeutet, dass die umgebende Natur als belebt und beseelt, mit Bewusstsein ausgestattet, verstanden wird. Insofern kann der Schamane mit den entsprechenden geistigen Anteilen der Natur in Kontakt treten um im Zusammenspiel mit ihnen Antworten auf drängende persönliche oder gemeinschaftsorientierte Fragen zu finden. Zudem können im Zusammenspiel mit den Naturgeistern auch Heilmittel zur Behandlung gefunden und hergestellt werden. Die Weisheit der Naturgeister trägt so zu einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit und Krankheit sowie ihrer Behandlung bei.

Ziel dieses Seminars ist es, unser Wissen über und unsere Beziehung zur Natur zu erweitern und zu vertiefen, indem wir mit den Geistern der Mittleren Welt in direkten Kontakt treten. Dazu zählen Steine, Pflanzen, Tiere, die Elemente und das Wetter, von denen Schamanen und Schamaninnen vieler Kulturen seit jeher lernen. Aber auch Wesen aus den Märchen oder der Mythologie können eine Rolle spielen. Das Seminar findet überwiegend im Freien statt.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit den Naturgeistern auch eigene Themen und Fragestellungen zu bearbeiten. Inhalte des Seminares werden sein:

  • Praktische Erfahrung der belebten und beseelten Natur sowie der Naturgeister.
  • Schamanische Arbeit mit Geistern der Mittleren Welt, wie Steine, Pflanzen, Tiere, Elemente, Wetter und mythologische Wesenheiten.
  • Vertieftes Kennenlernen der eigenen Beziehung zur Natur sowie ökologischer Zusammenhänge.
  • Medizinwanderungen
  • Erstellen von Rezepturen und naturheilkundlichen Mitteln zu den eigenen Themen
  • Schulung und Wahrnehmung von nicht-alltäglichen Aspekten der Mittleren Welt.

Jeder Teilnehmer sollte zu diesem Seminar ein eigenes, persönliches Anliegen, ein Thema oder eine Frage mitbringen, die im Rahmen der Seminararbeit beantwortet werden soll.

 

Totenseelen und Ahnengeister

In nahezu allen schamanischen Traditionen spielen die Geister und Seelen der Verstorbenen eine außerordentlich wichtige Rolle. Sie gelten als Mächte des Schicksals und als Mittler zu übergreifenden Aspekten der nicht alltäglichen Wirklichkeit. Viele indigene Kulturen sind der Überzeugung, dass Schwierigkeiten in der hiesigen Welt auf eine Missachtung, Demütigung oder Vernachlässigung von Ahnengeistern zurückzuführen ist. Der Kontakt zu den Ahnen und Verstorbenen bildet also einen wichtigen Bestandteil der alltäglichen spirituellen Praxis. Schon in der europäischen Jungsteinzeit finden sich in den ersten festen Behausungen der Menschen Nischen, in denen Figuren und Nachbildungen der Ahnen aufbewahrt werden. Ähnliche plastische Nachbildungen der Ahnen finden sich aber auch in ost- und mittelasiatischen sowie in afrikanischen Kulturen. Sie sind aber nicht nur zu ehren, sondern im Kontakt mit ihnen können auch Fragen der eigenen Lebensführung sowie Lösungen für Schwierigkeiten und Probleme gefunden werden.

In der modernen Psychotherapie finden sich Aspekte schamanischer Arbeit insbesondere in der systemischen Therapie wieder. Familienaufstellung, die innere Familie, das Genogramm sowie Familienbrett und andere analoge Methoden greifen schamanische Aspekte wieder auf.

Dieses selbsterfahrungsorientierte Seminar führt in eine moderne, ahnenorientierte schamanische Arbeit ein und behandelt folgende Aspekte:

  • Ausgewählte Methodische Aspekte der Arbeit mit den Ahnen (Aufstellungen mit Gegenständen und Personen, Genogrammarbeit etc.)
  • Zugang finden zu Kraft und Wissen unserer Ahnen
  • Übungen zu Ausgleich und Versöhnung mit den Ahnen
  • Herstellen eines persönlichen Altars sowie von Ahnenfiguren
  • Entwicklung spezifischer Rituale zur Ehrung der Ahnen

Jeder Teilnehmer sollte zu diesem Seminar ein eigenes, persönliches Anliegen, ein Thema oder eine Frage mitbringen, die im Rahmen der Seminararbeit beantwortet werden soll.

 

Bannen und Besprechen

Es gibt viele Techniken, um mit verschiedenen Bewusstseinsebenen in Kontakt zu kommen. Wir müssen dazu die Verstandesebene verlassen. Gelingt es, das Bewusstsein vom Kopf in den Bauch und den Hara- Punkt unterhalb des Nabels auszuweiten, können wir geistesgegenwärtig unterstützt von Instinkten und wachen Reflexen handeln. In überlieferten Heilweisen wie Böten, Besprechen, Handauflegen, wirkt dieses Ahnenpotenzial als direkter Draht nach oben zu „Großvater Himmel“ und nach unten zu „Großmutter Erde“

Das ursprüngliche „Besprechen“ weist auf einen zusätzlich magischen Charakter der Heilkunst hin. Übertragen auf unsere heutige Zeit entspricht es einem Heiler, der über besondere energetische Kenntnisse verfügt.

Interessant sind die Parallelen zur medizinischen Hypnose, in der man mittels Suggestion und Beschwörungsformeln unmittelbar das Unterbewusstsein erreichen kann.

Wir wissen, dass Psyche, Geist, Fremdenergien und Fremdeinflüsse in sehr vielen Fällen die wahre Ursache für körperliche und andersartige Störungen sein können. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Nicht selten liegt ein Fluch oder eine Verwünschung vor. Beim „Bannen“ gilt es diese Negationen, welche eine Person in ihrem Leben erhalten hat, zu neutralisieren. Denn dunklen Energien können unseren Körper und unsere Psyche nachhaltig schädigen und blockieren. Wird eine Belastung aufgelöst, wird die betroffene Person stärker und lebendiger. Das Feld der Angst bei ungelösten Problemen und in schwierigen Lebenslagen zieht sich zurück.

 

 Die Urprinzipien des Seins

Die gesamte Schöpfung existiert in dir und alles, was in dir ist, existiert auch in der Schöpfung.

Diesen Worten von Kahil Gibran ist nichts hinzufügen- das Gesamtkonzept ist in allem. Um dies differenzierte zu klären werden folgende Themen nähergebracht.

  • Die Hermetischen Gesetzmäßigkeiten als kosmisches Prinzip
  • Die sieben Todsünden aus der frühchristlichen Mythologie
  • Das Ruhegebet, um in der Stille zur geistigen Erfahrung zu kommen.

Unterschiedliche philosophische und religiöse Richtungen kommen in verschiedenen Zeitepochen immer wieder auf die gleichen Erkenntnisse. Das Ziel ist es die eigene Erfahrung, um universelle Prinzipien zu erkennen und anzuwenden.

In der heutigen Zeit sollte es wichtig sein, über ein universelles Wissen zu verfügen, um sich in den Wirrungen des aktuellen Zeitgeschehens nicht zu verlieren.

Denn es gibt keine Heilung außer der, die von uns selbst kommt. Denn es geht um unser inneres Licht, das die Präsenz unseres unveränderlichen Selbst offenbart und mit dem wir uns verbinden sollten- ob gesund oder krank. Um diese Zusammenhänge zu erkennen, sind philosophische Zusammenhänge wie z.B. die Hermetischen Gesetze unumgänglich.

 

Die Dozent:innen:

Prof. Dr. Ingo Zimmermann

  • Diplom-Pädagoge, promovierter Gesundheits- und Pflegewissenschaftler, Heilpraktiker für Psychotherapie
  • Sozialtherapeut (DAGG, DFS), Systemischer Therapeut (DGSF), Systemischer Lehrtherapeut (DGSF), Supervisor (DGSv),
  • Lehrsupervisor (ISP, DGSv), Coach (DCV), Senior Coach (DCV), Lehrcoach (DCV), Mediator (DGM), Transformationstherapeut, Meditationslehrer, Qi Gong Lehrer, spiritueller Wegbegleiter, Hypnose-Master-Practitioner, Geistheiler (DGH),
  • phytaro Dipl. Kräuterfachmann sowie unterschiedliche Weiterbildungen zu schamanischen und spirituellen Themen u.a. bei der Foundation of Shamanic Studies (FSS).
  • arbeitet als Professor für Soziale Arbeit an der IU Internationale Universität, und ist Ausbildungsleiter des Ausbildungsinstitutes für systemische Therapie und Beratung im SOBI, Münster sowie in eigener Praxis für Psychotherapie, Supervision und Coaching unter Einbezug schamanischer Techniken tätig.
  • Nationale und internationale Veröffentlichungen und Kongressbeiträge zu unterschiedlichen Themengebieten

Peter Germann

  • Studium der Visuellen Kommunikation in Dortmund, Düsseldorf, Italien und Frankreich, Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie
  • seit 1988: Arbeit in eigener Praxis in Dortmund als Heilpraktiker
  • seit 1992: Fachfortbildungsleiter des BDH, Forschungsarbeit in der Hildegard-  Medizin
  • 1994: Auszeichnung mit der Clemens-von-Bönninghausen-Medaille  für   besondere Verdienste auf dem Gebiet der Naturheilkunde
  • 1994- 2006: Mitglied der Fachredaktion „HP- Heilkunde“ (Art & Image)
  • 1995- 2020: Vizepräsident des BDH
  • 1998: Gründung von PhytAro – Schule für Pflanzenheilkunde in Zusammenarbeit mit Ehefrau Gudrun Zeuge-Germann
  • 2006: Gründung „Viriditas – Das Gesundheitshaus“
  • zahlreiche Veröffentlichungen (u.a. Deutschland, Schweiz, Japan), diverse Fernsehproduktionen, Buchautor
  • Vortrags- und Seminararbeit im In- und Ausland (u.a. BRD, Niederlande, Frankreich, Azoren)
  • Lehrtätigkeit u.a. bei Heilpraktikerverbände, der Apothekerkammer NRW, der Landesärztekammer Sachsen und der Pharmaindustrie (z.B. Ardeypharm, Steierl, Pflüger, Syxyl, Jura, Nestmann, Pekana, Dr. Klein, Quiris, Galactopharm…)
  • Gremienmitarbeit

Xenia Fitzner

  • Ausbildungen: Arzthelferin, Schauspielerin, Besprecherin, Aikido-Lehrerin (2-ter Dan), Yogalehrerin, europäischer und asiatischer Schamanismus, Vipassana bei Phra Budhazak, Doi Suthep (Thailand),  Zen bei Thich Nhat Hanh (Vietnam) und Gerd Walter (Berlin).
  • Von 1985 bis 2003 arbeitete sie als Schauspielerin, hatte eine Nahtoderfahrung und lernte bei Schamanen und Meistermönchen
  • seit 1986 als Orakel mittels Tarot, Channeln u. Ahnenkult
  • Als Wicca- Hohepriesterin leitet sie seit 2001 mondmagische Frauenkreise und Seminare.
  • 2002 bis 2015 „Praxis für altes Wissen“ in Berlin
  • 2001 bis 2012 eigenes Hilfe-durch-Handel-Projekt „Shining fortune“
  • Seit 2007 Heilungszeremonien mit Deva-Spiralen
  • seit 2008 Dozentin bei PhytAro
  • Rituale und Zeremonien für alle Lebensbereiche
  • Yoga, schamanische Leibarbeit und Heilungsrituale an Kultstätten/ Ostseebad Rerik und Mitarbeit in einer Psychosomatischen Klinik

 

Ausbildungen im Bereich Ethno-Medizin